Zweitages Tour Jura und Wallis

Das Ziel meiner Tour war, meine noch nicht gefahrenen Schweizer Pässe über 1000 Metern über Meer noch zu fahren. Konkret waren da noch Vue des Alpes ,Col des Etroits, La Tourne, Col d Orceires, Col du Mollendruz, Col du Marchairu und der Col de la Givrine im Jura, sowie die folgenden im Wallis: Champex, Col du Gd. St. Bernhard,  Col des Planches und der Col du Lein.

Die Planung war, dass ich am Dienstag die Jurapässe besuche und dann irgendwo übernachte um am Mittwoch dann die Walliserpässe zu fahren.

Im Jura führte die Strecke durch wunderschöne abgelegene Gegenden und auch Orte, die man aus der Presse kennt, so zum Beispiel das offizielle Sibiren der Schweiz, La Brevinne.  Auch ist die Strecke an vielen weltbekannten Uhrenfabriken wie Tissot, Cartier, Hublot und vielen mehr vorbei. In der Gegend von Biere kamen dann wieder einmal Militär-Erinnerungen auf, bin ich doch einige male auf dem Kasernenareal und der Panzerpiste mit “meinem” 50 Tonnen schweren Panzer rumgekurvt. Die Pubs und Bars rund um die Kaserne sehen noch genau so aus wie vor 30 Jahren, die Kundschaft wird auch noch eine ähnliche sein 😉

Nach dem Lac du Joux ging es nach Frankreich um von da den Girvine zu befahren. Der Himmel vor mir war schwarz und Blitze durchzuckten den Himmel. Also rechts ran, Regenschicht unter meine Airflow Jacke und weiter fahren…

In La Cure holte mich dann das Gewitter ein, aber ich fand gerade noch einen Unterstand um da 10 Minuten zu warten bis das Schlimmste vorbei war. Auf der Schweizer Seite war die Strasse dann wieder trocken und die Wärme kam zurück, oder sollte ich sagen die Hitze? Das Thermometer an der Raststätte vor Lausanne zeigte 34 Grad an!

Also weiter ins Wallis. Und jetzt? Einfach rumfahren und irgend ein bekanntes Skiort besuchen, oder sollte ich noch den Grossen Sankt Bernhard Pass anfahren?

Ich entschied mich für den Pass, reservierte aber zuvor noch ein Hotelzimmer in Sion, so konnte ich ohne Stress fahren solange ich Lust hatte und wusste wo schlafen.

Auf dem Weg zum St. Bernhard nahm ich den Umweg Champex, der Pass fehlt ja auch noch 😉 Lac du Champex ist eine echt schöne Gegend, würde sich auch sonst mal lohnen da hin zu fahren!

Oben auf demGrossen St. Bernhard Pass war es dann doch merklich kühler, so dass ich etwas kühl hatte und die Unterschicht wieder anzog. Auf dem Weg hinunter sah ich die Abzweigung zum Col Du Planches, also auch gleich noch da rauf 😉

Und da der Col du Lein auch vom Planches abgeht…, ja auch den noch.

Somit hatte ich alle mir vorgenommenen Pässe befahren! DONE!

Um 21:00 Uhr checkte ich im Hotel ein, war also gut 12 Stunden unterwegs und hatte 650 Km  gefahren, ohne, dass mir mein Hintern wehtat! Hier nochmals ein Lob an Top Sellerie, die meinen Sattel geliefert haben!

Der nächste Tag startete schon mit über 25Grad im Wallis! Ich entschied mich den Col des Mosses zu fahren, da ich den dieses Jahr noch nicht befahren habe. Auf der Berner Seit machte ich einen kleinen Umweg zum Brünig um da die Mutter von Marlies zu einem Kaffee zu besuchen. er Heimweg führte dann über einen der schönsten Pässe, den Susten ins Urnerland um von da einigermassen direkt NAchhause zu fahren.

2 Tage, 1050km und mein Saisonziel erreicht, alle Schweizer Pässe über 1000 müMeer mal gefahren zu sein erreicht!

Ah ja, für die Töff interessierten: Der Metzeler Roadtec Interact Z8, den ich vor der Tour aufziehen lassen habe, ist Top!

Cheers

René

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