Jura

Heute habe ich den Jura besucht und einige meiner noch nicht gefahrenen Pässe abgefahren.

Das Wetter war mal endlich wieder strahlend Blau, wenn auch noch mit einer kühlen Briese, aber X-Mal besser wie die letzten Tage.

Die Anfahrt zum Jura ging über die Autobahn bis Niederbipp vor Bern um da hinauf zur Bättlerchuchi zu fahren. Von da oben bietet sich ein super Ausblick der für den relativ schmalen Weg nach oben entschädigt. Weiter zum Balmberg und dann der Weissenstein, der erste mir bekannte Pass.

Oberhalb von Grenchen ist der Grenchenberg, wo ich mir einen Kaffee gegönnt hatte. Leider war die Briese noch recht kühl, so dass ich im innern der Beiz Platz nahm, wo gerade Zwei Handörgeler ihre Örgeli heiss spielten. Nicht gerade meine Musik, aber passte in die Landschaft.

“Hinten” runter führte die Strasse über einige offenen Weiden mit Kühen und auch Pferden, was einiges an Vorsicht erfordert, um nicht nach der Kurve in einer Kuh oder Pferd zu stehen 😉

Als nächstes stand der Chasseral auf meiner Liste. Der höchste Berg hier in der Gegend, der auch der Region seinen Namen gibt. Die Aussicht vom Chasseral ist wirklich absolut Top. Nach “vorne” der Blick auf die 3-Seen, Bieler-, Neuenburger- und Murtensee und im Hintergrund die immer noch eingeschneiten Westschweizer und Französischen Berge, bei guter Sicht sogar vom Säntis im Osten bis zum Mont Blanc im Westen. “Hinten” geht der Blick hinunter nach Saint Imier, dem Uhrmachertal, wo Longines und ander bekannte Uhrenmanufakturen zuhause sind. Der Wind bläst hier ober sehr stark, der Windsack steht Waagrecht, ohne ein Anzeichen nach unten zu kommen. Dass dies keine Ausnahme ist lassen die zig Windkraftanlagen auf der Saint Imier Seite des Chasserals vermuten.

Weiter geht es zumPontins und Mont Solei, wo auch eine Standseilbahn hinauf führt. Internationale Bekanntheit erlangte der Mont Soleil wegen seiner Photovoltaikanlage. Auf einem 20’000 m² grossen Feld wurde 1992 das damals grösste photovoltaische Sonnenkraftwerk Europas zu Forschungs- und Demonstrationszwecken errichtet. Es hat eine Leistung von 560 kW. Die Gesamtfläche der Solarzellen beträgt 4’575 m². Damit werden jährlich rund 550 MWh Strom erzeugt.

Für den Heimweg habe ich noch den Scheltenpass eingeplant, habe mich aber verfranst, so dass ich die Abzweigung verpasste und dafür über den Passwang (und wieder zurück) fuhr. Dieser 60km Abstecher lohnte sich aber von der Strecke her, auch wenn der Passwang nur 945 müM ist 😉

Nach dem Scheltenpass machte ich mich dann wieder auf den Heimweg über die Autobahn.

460 km bei schönstem Wetter an vielen schönen Punkten der Schweiz die ich noch nicht kannte.

Cheers

Rene

 

 

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