Endlich hat die Saison gestartet!

Dolomiten Tour 2013

Unsere Dolomitentour war für einige auch endlich die Saisoneröffnung. Die Route musste ich zwar noch leicht anpassen, das die Sylvretta Hochalpenstrasse immer noch zu war, aber die Route über das Hohtennjoch war auch ganz passabel.

Bildschirmfoto 2013-07-14 um 20.05.11Das Hotel Tirolerhof in Zell am Ziller erfüllte die Erwartungen voll und ganz und war vom Preis her echt ein Schnäppchen.

Der Zweite Tag hatte als erstes Highlight den Grossglockner, aber auch die Anfahrt über den Gerlospass war schon recht gut!

Gerlos

Nach  einem Kaffee machten wir uns dann  an den Grossglockner, das Wetter war vielversprechend!

Die Strasse zur Franz-Josef Höhe ist sicher eine der schönsten Alpenstrassen in Österreich und es war auch oben ein Traum!

grossglockner

Franz-josef

Südlich des Grossglockners wurde dann auch das Wetter südlicher und spürbar wärmer, so dass wir im Putzenhof im Garten unser Mittagessen geniessen konnten.

putzenhof

Von hier ging es dann  durch Kärnten Richtung Italien wo wir in Toblach von den ersten klassischen Dolomiten Bergen begrüsst wurden.

Nach einigen Traumpässen in den Dolomiten erreichten wir Canazei, wo unser zweites Hotel, das Cacciatora erwartete.

Auch dieses Hotel war Top!

Am Sonntag Morgen begrüsste uns ein strahlender Sonnentag.

canazei

cacciatora

Der Karer- und Nigerpass waren wieder Mal ein richtiger Genuss und am Mendola, war Mauro nicht mehr zu halten, da kamen seine Jugend-Heimatgefühle wieder auf 😉

Das Vinschgau war noch einigermassen erträglich und das Stilfserjoch ist als Schwierigkeitskategorie 4 und 2. Höchster Pass in den Alpen hat ein muss, auch wenn nicht alle an den unzähligen Spitzkehren Freude hatten 😉

Die Heimfahrt über Ofen und Flüela war dann halt wieder Schweizer Tempo  begrenzt und mit Staus gespickt, aber alles in allen ein TOP WEEKEND!

Gut 1000 km ohne An- und Heimreise, unzählige Traumkurven und alle wieder unfallfrei Nachhause gekommen!

Ich freue mich auf das nächste Mal Dolomiten!

Alle Bilder gibt es hier:

Cheers

Rene

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2 Tages Tour ins Wallis

Das Wochenende war perfekt! Zum Glück hatten wir verschoben, das vor 2 Wochen wäre ein Katastrophe gewesen, aber mal der Reihe nach.

Mauro, Martin und ich habe das Angebot von Roger angenommen und die Zwei-Tages Tour mit Übernachtung in seinem Feriendomizil unter die Räder genommen. Am ersten Tag begleitete uns noch Pascal, er musste allerdings am Abend wieder Zuhause sein.

Treffpunkt um halb Acht in Brunnen , da war das Wetter nocht echt frisch, aber die Sonne drückte bereits durch. Nach einem Kaffee liessen wir die Auspuffee knattern und fuhren Richtung Susten. Abgesehen von der etwas frischen Temperatur war der frisch eingescheite Sustenpass mal wieder ein Topgenuss! Vor der Abfahrt oben am Susten bekam Roger eine SMS, Remo startete am Redbull Alpenbrevet, eine Tour mit den Mofo über den Grimsel Furka und Susten.

http://www.redbull.ch/cs/Satellite/de_CH/Event/Red-Bull-Alpenbrevet-021242873650389

Der Zufall wollte es, dass wir in Innertkirchen tatsächlich beim warten von Remo erkannt wurden und er johlend auf sich aufmerksam machte! Übrigens ein Topevent, wusste gar nicht, dass es noch so viel “Höddis” gibt 😉

Nachdem wir uns durch die 2-Tack Rauwolken hindurch gekämpft hatten genossen wir die Fahrt hinauf zum Grimsel, wo wir oben an der Sonne eine erste Pause machten.

Furka und Gotthard waren dann Mofa- und auch fast verkehrsfrei, so dass wir zügig das Tessin erreichten um am Fusse des Gotthards in Airolo eine feine Pizza zu geniessen.

Die Pizzeria Fondo Bosco ist absolut empfehlenswert, sie liegt etwas oberhalb vom Dorf Airolo.

Hier verabschiedete sich Pascal von uns und macht siche wieder über den Gotthard zurück nach Rümlang, wir fuhren den Nufenen hinauf, wo wir ein Super Panorama auf die Walisser Alpen hatten.

Das Oberwallis hinunter ist ja nicht gerade meine Lieblingstrecke, aber diesmal kam es mir etwas weniger langweilig vor. Über die Moosalp fuhren wir nach Bürchen, wo uns bereits Marion mit einem Top Apero erwartete 😉

Das Raclette zum Znacht war Top und unsere Schnapskreation “Abzocker” sollten wir uns schützen lassen!

Die erste Fahrt am Sonntag war nicht auf meiner Kawa, sondern mit dem Roller nach Unterbäch um Brot einzukaufen – – Ich hätte definitiv die Handschuhe anziehen sollen, war saukalt ohne!

Nach dem Zmorgen ging es aber dann mit den richtigen Töffs los. Die alte Simplonpassstrasse hinauf zum Simplon und dann runter nach Gondo. Irgendwas liegt in Gondo in der Luft, bereits das letzte mal im Sommer hatte ich in Gondo einen Allergieschub in der Nase und Augen und diesmal genau wieder 🙁

Aber das ging schnell wieder vorbei, so dass wir uns Richtung Domodossola bewegen konnten, wo uns Roger zu einer schönen kleinen Innenstadt mit Strassenkaffee brachte.

Danach kam ein weiteres Highlight der Tour, das Cento Valli, einfach nur Top!

Mittagessen war dann in Monte Carosso im Romitaggio, da kann ich mich leider noch sehr gut erinnern, mein Portemonnaie geniesst immer noch diese Pizzeria 🙁

In der Aufbruchstimmung habe ich es liegen lassen, wollte wohl nur den  schönen Maserati auf dem Parkplatz anschauen… Habe mit dem Wirt telefoniert, sein Deutsch ist zum Glück besser wie mein Italienisch, er wird es mir zukommen lassen.

Der Weg in die Nordschweiz führte uns über den Lukmanier nach Disentis, wo sich Mauro von uns verabschiedete um dann das Bündnerland hinunter Richtung Thurgau zu fahren. Er wählte die Route von Illanz nach Bonaduz durch die Rheinschlucht und kann dies nur empfehlen.

Wir überquerten noch den Oberalp und fuhren die Schöllenen hinunter Richtung Wassen. An der Autobahn Tanke bemerkte ich dann den Portemonnaie Verlust – Sche… Gefühl!

Alles in allen war es aber eine super Top Weekend!

Danke an Roger und Marion für die Super Beherbergung und Danke an Roger, Martin und Mauro für das Top Töff-Weekend!

Cheers

Rene

 

 

 

 

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Zweitages Tour Jura und Wallis

Das Ziel meiner Tour war, meine noch nicht gefahrenen Schweizer Pässe über 1000 Metern über Meer noch zu fahren. Konkret waren da noch Vue des Alpes ,Col des Etroits, La Tourne, Col d Orceires, Col du Mollendruz, Col du Marchairu und der Col de la Givrine im Jura, sowie die folgenden im Wallis: Champex, Col du Gd. St. Bernhard,  Col des Planches und der Col du Lein.

Die Planung war, dass ich am Dienstag die Jurapässe besuche und dann irgendwo übernachte um am Mittwoch dann die Walliserpässe zu fahren.

Im Jura führte die Strecke durch wunderschöne abgelegene Gegenden und auch Orte, die man aus der Presse kennt, so zum Beispiel das offizielle Sibiren der Schweiz, La Brevinne.  Auch ist die Strecke an vielen weltbekannten Uhrenfabriken wie Tissot, Cartier, Hublot und vielen mehr vorbei. In der Gegend von Biere kamen dann wieder einmal Militär-Erinnerungen auf, bin ich doch einige male auf dem Kasernenareal und der Panzerpiste mit “meinem” 50 Tonnen schweren Panzer rumgekurvt. Die Pubs und Bars rund um die Kaserne sehen noch genau so aus wie vor 30 Jahren, die Kundschaft wird auch noch eine ähnliche sein 😉

Nach dem Lac du Joux ging es nach Frankreich um von da den Girvine zu befahren. Der Himmel vor mir war schwarz und Blitze durchzuckten den Himmel. Also rechts ran, Regenschicht unter meine Airflow Jacke und weiter fahren…

In La Cure holte mich dann das Gewitter ein, aber ich fand gerade noch einen Unterstand um da 10 Minuten zu warten bis das Schlimmste vorbei war. Auf der Schweizer Seite war die Strasse dann wieder trocken und die Wärme kam zurück, oder sollte ich sagen die Hitze? Das Thermometer an der Raststätte vor Lausanne zeigte 34 Grad an!

Also weiter ins Wallis. Und jetzt? Einfach rumfahren und irgend ein bekanntes Skiort besuchen, oder sollte ich noch den Grossen Sankt Bernhard Pass anfahren?

Ich entschied mich für den Pass, reservierte aber zuvor noch ein Hotelzimmer in Sion, so konnte ich ohne Stress fahren solange ich Lust hatte und wusste wo schlafen.

Auf dem Weg zum St. Bernhard nahm ich den Umweg Champex, der Pass fehlt ja auch noch 😉 Lac du Champex ist eine echt schöne Gegend, würde sich auch sonst mal lohnen da hin zu fahren!

Oben auf demGrossen St. Bernhard Pass war es dann doch merklich kühler, so dass ich etwas kühl hatte und die Unterschicht wieder anzog. Auf dem Weg hinunter sah ich die Abzweigung zum Col Du Planches, also auch gleich noch da rauf 😉

Und da der Col du Lein auch vom Planches abgeht…, ja auch den noch.

Somit hatte ich alle mir vorgenommenen Pässe befahren! DONE!

Um 21:00 Uhr checkte ich im Hotel ein, war also gut 12 Stunden unterwegs und hatte 650 Km  gefahren, ohne, dass mir mein Hintern wehtat! Hier nochmals ein Lob an Top Sellerie, die meinen Sattel geliefert haben!

Der nächste Tag startete schon mit über 25Grad im Wallis! Ich entschied mich den Col des Mosses zu fahren, da ich den dieses Jahr noch nicht befahren habe. Auf der Berner Seit machte ich einen kleinen Umweg zum Brünig um da die Mutter von Marlies zu einem Kaffee zu besuchen. er Heimweg führte dann über einen der schönsten Pässe, den Susten ins Urnerland um von da einigermassen direkt NAchhause zu fahren.

2 Tage, 1050km und mein Saisonziel erreicht, alle Schweizer Pässe über 1000 müMeer mal gefahren zu sein erreicht!

Ah ja, für die Töff interessierten: Der Metzeler Roadtec Interact Z8, den ich vor der Tour aufziehen lassen habe, ist Top!

Cheers

René

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Jura

Heute habe ich den Jura besucht und einige meiner noch nicht gefahrenen Pässe abgefahren.

Das Wetter war mal endlich wieder strahlend Blau, wenn auch noch mit einer kühlen Briese, aber X-Mal besser wie die letzten Tage.

Die Anfahrt zum Jura ging über die Autobahn bis Niederbipp vor Bern um da hinauf zur Bättlerchuchi zu fahren. Von da oben bietet sich ein super Ausblick der für den relativ schmalen Weg nach oben entschädigt. Weiter zum Balmberg und dann der Weissenstein, der erste mir bekannte Pass.

Oberhalb von Grenchen ist der Grenchenberg, wo ich mir einen Kaffee gegönnt hatte. Leider war die Briese noch recht kühl, so dass ich im innern der Beiz Platz nahm, wo gerade Zwei Handörgeler ihre Örgeli heiss spielten. Nicht gerade meine Musik, aber passte in die Landschaft.

“Hinten” runter führte die Strasse über einige offenen Weiden mit Kühen und auch Pferden, was einiges an Vorsicht erfordert, um nicht nach der Kurve in einer Kuh oder Pferd zu stehen 😉

Als nächstes stand der Chasseral auf meiner Liste. Der höchste Berg hier in der Gegend, der auch der Region seinen Namen gibt. Die Aussicht vom Chasseral ist wirklich absolut Top. Nach “vorne” der Blick auf die 3-Seen, Bieler-, Neuenburger- und Murtensee und im Hintergrund die immer noch eingeschneiten Westschweizer und Französischen Berge, bei guter Sicht sogar vom Säntis im Osten bis zum Mont Blanc im Westen. “Hinten” geht der Blick hinunter nach Saint Imier, dem Uhrmachertal, wo Longines und ander bekannte Uhrenmanufakturen zuhause sind. Der Wind bläst hier ober sehr stark, der Windsack steht Waagrecht, ohne ein Anzeichen nach unten zu kommen. Dass dies keine Ausnahme ist lassen die zig Windkraftanlagen auf der Saint Imier Seite des Chasserals vermuten.

Weiter geht es zumPontins und Mont Solei, wo auch eine Standseilbahn hinauf führt. Internationale Bekanntheit erlangte der Mont Soleil wegen seiner Photovoltaikanlage. Auf einem 20’000 m² grossen Feld wurde 1992 das damals grösste photovoltaische Sonnenkraftwerk Europas zu Forschungs- und Demonstrationszwecken errichtet. Es hat eine Leistung von 560 kW. Die Gesamtfläche der Solarzellen beträgt 4’575 m². Damit werden jährlich rund 550 MWh Strom erzeugt.

Für den Heimweg habe ich noch den Scheltenpass eingeplant, habe mich aber verfranst, so dass ich die Abzweigung verpasste und dafür über den Passwang (und wieder zurück) fuhr. Dieser 60km Abstecher lohnte sich aber von der Strecke her, auch wenn der Passwang nur 945 müM ist 😉

Nach dem Scheltenpass machte ich mich dann wieder auf den Heimweg über die Autobahn.

460 km bei schönstem Wetter an vielen schönen Punkten der Schweiz die ich noch nicht kannte.

Cheers

Rene

 

 

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